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07. Dezember 2016 | Autor: Jennifer Gregorian

The worst case - Wahl 2017

Ein kleines Horrorszenario als Warnung vor dem Faschismus

NSDAP-Versammlung im Bürgerbräukeller, ca. 1923 / Bundesarchiv, Bild 146-1978-004-12A / Hoffmann, Heinrich / CC-BY-SA 3.0
NSDAP-Versammlung im Bürgerbräukeller, ca. 1923 / Bundesarchiv, Bild 146-1978-004-12A / Hoffmann, Heinrich / CC-BY-SA 3.0

Obwohl dank des Türkei-Deals und der Abkommen mit afrikanischen Diktaturen kaum noch Flüchtlinge nach Deutschland gelangen, schaukelt sich der Hass weiter hoch. Die Hassbürger haben schließlich Blut geleckt: Jeder Nobody ist nun ein scheinbar unersetzbares Mitglied einer großen Community, die die Welt verändert. Außerdem ist das Ganze besser als Eckkneipe und Hartz IV-TV, zumal letzteres demnächst sacketeuer wird. 

Die Wahlen stehen vor der Tür, die rechtsextremen Rädelsführer machen ordentlich Stimmung. Eine Hassdemo jagt die nächste und Putin finanziert das Dilemma und unterstützt nach wie vor die AfD, sowohl durch Propaganda, wie auch durch finanzielle Zuwendungen. Ein Teil der Russlanddeutschen wählt, von ihrem Lieblingsdiktator inspiriert, rechtsextrem. Dann kommt Putins neuer Freund Erdogan ins Spiel, instrumentalisiert die ihm hörigen Türken aus Deutschland, ebenfalls rechts zu wählen, um die Demokratie zu schwächen. Schließlich ist er sauer, dass er nicht in die EU darf. Gleichzeitig lässt er die Flüchtlinge los. Daraus schöpft der Rechtsextremismus noch viel mehr Zuspruch. Dann explodiert noch ein Islamist. Das Chaos ist perfekt! Der einfach gestrickte Hassbürger denkt, dass nur noch die AfD das richten könnte. Sie zieht in den Bundestag ein, setzt die Gewaltenteilung außer Kraft, ... und das 4. Reich hat begonnen. 

So etwas will man sich doch nicht einmal im Fernsehen ansehen. Folglich sind alle Bürger aufgefordert, ihre Gehirnzellen zu aktivieren, solange es noch erlaubt ist.