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11. Mai 2016 | Autor: SpIn

Verletztenrente

Die Verletztenrente ist eine Sozialleistung aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Sie kommt versicherungspflichtigen Arbeitnehmern sowie freiwillig gesetzlich versicherten Selbstständigen zugute, sobald ihre Erwerbsfähigkeit aufgrund eines Arbeitsunfalls für mehr als 26 Wochen um mindestens 20 Prozent reduziert ist.
Eine Ausnahme stellen seit dem 01.01.2008 Versicherte landwirtschaftlicher Berufsgenossenschaften sowie deren Familienangehörige dar: Bei ihnen muss die Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) mindestens 30 Prozent betragen.

 Die Höhe der Verletztenrente richtet sich gemäß §§ 56 Absatz 3, 81 ff. Siebtes Buch Sozialgesetzbuch nach dem letzten Jahresentgelt. Damit vorübergehend Arbeitslose nicht benachteiligt sind, wird bei ihnen der Verdienst der letzten 12 Monate vor der Arbeitslosigkeit zugrunde gelegt.