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20. Dezember 2016 | Autor: Alice

Fitness und lange Haare

20.12.2016 – Food & Training Diary von vegan Kampfsport und FitnessFreak, Alice über  Haarpflege von Sportlern mit langen Haaren.

Vegan Kampfsport und FitnessFreak, Alice
Vegan Kampfsport und FitnessFreak, Alice

Heute geht es in meinem Blog um ein recht oberflächliches Thema, aber auch das muss mal angesprochen werden. Dieses Thema betrifft wieder mal vorwiegend uns Mädels. Aber es gibt auch Männer mit langen Haaren.
Fitness und lange Haare, irgendwie passt das nicht zusammen. Man schwitzt, die Haare sind klatschnass und hängen wie ein nasser Sack herunter. Ideal wäre da schon eine Kurzhaarfrisur oder gar eine Glatze. Aber nicht jedem oder jeder steht so eine Frisur, bzw. keine Frisur. Dafür muss man der Typ sein und ein sehr hübsches symmetrisches Gesicht haben. Das trifft auf viele männliche Glatzköpfe zwar nicht zu, aber die machen sich nichts draus. Nur Frauen müssen immer dekorativ aussehen. Nein, müssen sie nicht, aber es ist sozial gefordert und "unangemessenes" Aussehen wird negativ sanktioniert.
Ich habe keine Angst vor den Sanktionen, aber ich mag lange Haare. Ich hatte schon immer lange Haare, seit ich denken kann. Ansonsten war ich wie ein Junge: Bin geklettert, gerannt, habe Fußball gespielt, mich mit den Jungs geprügelt usw. Viel hat sich nicht geändert, außer, dass ich erwachsen geworden bin - was auch immer das heißen mag - und dass meine Haare inzwischen noch länger sind. Sie reichen bis zur Hüfte und sind, obwohl sie aalglatt sind, sehr dicht. Also für eine Sportlerin ganz ungeeignet. Dennoch will ich sie nicht missen.


Wie geht man nun mit der Mähne um? Ich bin Leuten begegnet, die ihr Haar jedes mal nach dem Sport mit Shampoo waschen und föhnen. Andere, in der Regel Frauen (ich kenne aber auch einen jungen Mann, der so verfährt) arbeiten noch Pflegeprodukte ein, glätten das Haar und fixieren es mit Haarspray. Viele von ihnen trainieren sogar zweimal täglich. Das ist alles zu viel des Guten Für das Haar ist es allerdings alles andere als gut. Das Haar braucht seine Schutzschicht. Chemische Mittel und häufiges Föhnen sind dazu sehr belastend. Ich binde mein Haar während des Trainings zusammen oder flechte es. Danach dusche ich, ohne das Haar nass zu machen. Wenn ich fertig bin, mache ich es auf, damit es Luft bekommt und trocknet. Das ständige Waschen ist nicht nötig und auch zu viel. Nach etwa einer Viertel bis einer halben Stunde sieht mein Haar wieder normal aus. Außer, wenn es geflochten war, dann bleiben Wellen zurück. Die halten oft noch bis zum nächsten Morgen. Etwa einmal die Woche wasche ich mein Haar; allerdings zu Hause, nicht im Gym. Dann verwende ich Kernseife und Kokosöl. Natürliche Mittel sind viel besser, als die chemischen Mischungen. Außerdem sind sie tierversuchsfrei und enthalten auch keine tierischen Stoffe. Anschließend lasse ich das Haar lufttrocknen, damit es nicht strapaziert wird. Ich teile meine Zeit schon so ein, dass ich nach dem Haarewaschen keine Termine habe. Ich koche dann etwas, lade Freunde ein, oder verdiene mir etwas dazu mit meinem Nebenjob im Homeoffice. Jedenfalls kann ich meine Methode guten Gewissens weiter empfehlen.