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07. August 2016 | Autor: Alice

Cheatday heißt nicht, sich maßlos vollzufressen / Vorliebe für gesundes Essen / Ramadan

07.08.2016 – Food & Training Diary von vegan Kampfsport und FitnessFreak, Alice 

Vegan Fitness, Alice
Vegan Fitness, Alice

Heute habe ich frei! Endlich lange ausgeschlafen und bis 16 Uhr nur rumgelegen. Einen Film über eine Schnecke, die Autorennen fährt, geschaut. Wer kommt nur auf solche bekloppten Ideen??? Egal welche Voraussetzungen du hast, du kannst alles erreichen!!! Das soll wohl die Message von dem Film sein. Das habe ich mir vielleicht gerade so ausgedacht, aber es stimmt. Das will ich euch allen mitgeben. 

Einmal ausruhen und nichts tun, tut gut. Der Körper braucht Erholung. Die Muskeln wachsen auch nur in der Erholungsphase. Es gibt aber Leute, die ständig nur rumliegen. Das ist krank! Die brauchen Hilfe. Da stimmt psychisch etwas nicht und der Körper wird nach einer Zeit auch krank davon. Wir sind nicht dazu gemacht, herumzuliegen. Die Natur hatte was anderes mit uns vor. 

Cheatday! Nicht überfressen!

Heute nicht rechnen! Ich werde mich jetzt aber nicht vollstopfen. Es gibt „Ente“, die mit nur 3,5 Gramm Fett pro 100 Gramm, mit Gurken und Tomaten – also quasi ein No-Carb-Fitness-Essen. Abends noch Ananas mit Joghurt und Chiasamen, so der Plan.  

Cheatday heißt nicht, dass man sich überfressen soll! Man soll nicht mit ungesunden Sachen und den Körper überlasten. Wer z. B. gerne Hamburger oder Pizza ist, kann sich an diesem Tag selbige gönnen. Aber alles in Maßen. Meinen Abnehmerfolg schätze ich bislang zu gering ein, um mir eine Pizza reinzuziehen. Außerdem habe ich erst begonnen, mit dem Rechnen. Wenn etwas Fett runter ist und sich das Gewicht stabilisiert hat, gibt es sicher mal Pizza, oder Burger. Beides ist nicht gerade meine Leibspeise, aber hin und wieder finde ich es nicht schlecht. Die fettarme, eiweißreiche „Ente“ schmeckt mir viel besser. 

 

Ramadan

Ähnliches gilt für Ramadan – ist jetzt allerdings schon vorbei. Die Leute sollen fasten und den Körper (den Geist vermutlich auch) entschlacken. Wenn die Sonne untergeht, sollen sie sich nicht vollstopfen, sondern viel trinken und Gemüse und Obst essen, das viel Flüssigkeit enthält, wie Wassermelone, Gurken und Tomaten. So haben mir das die Jungs aus dem Gym erklärt. Dort sind viele Muslime. Sie haben in der Zeit ordentlich abgenommen. Ich hätte da mitmachen sollen – also nur die Diät, religiös bin ich ja nicht. 

Manche Moslems machen das falsch: Sie essen den ganzen Tag nichts und stopfen sich abends voll. Das führt zu gesundheitlichen Risiken und Erkrankungen. Ein Rettungsfahrer, auch ein Bekannter aus dem Gym, meinte, dass diese Leute oft mit Gallensteinen ins Krankenhaus kommen. Das ist jedenfalls eine üble Geschichte. 

Vorliebe für gesundes Essen

Wenn man sich erst mal an eine gesunde Ernährung gewöhnt hat, verschwindet das Verlangen nach den kulinarischen „Sünden“. Bei mir ist es zumindest so: Ich kann nicht viele Pommes essen, da sie zu fettig sind. Pizza ist mir zu viel Teig; ich esse nur die Hälfte und einen Berg Salat dazu, auch wenn ich cheate. Fettige Soßen und frittiertes oder in viel Öl angebratenes Gemüse schmeckt mir gar nicht mehr – das finde ich sogar eklig. Vor Jahren habe ich eine Riesenportion Weißmehlnudeln (halbe Packung) gegessen und darauf fritierten Tofu und Gemüse mitsamt Öl gekippt. Ich will mir gar nicht ausmalen, wie hoch der Fettanteil von diesem“Gericht“ war und erst der Kalorienanteil von dem vielen Fett. Heute würde ich so etwas gar nicht mehr runter kriegen. 

Also, fangt einfach an mit dem gesunden Essen! Stellt euch langsam, ohne Zwang nach und nach um. Es lohnt sich!!! Und ihr werdet nichts vermissen, das verspreche ich euch!

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