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17. Mai 2017 | Autor: Jennifer Gregorian

Unternehmensgründung, aber wie?

Ein paar wesentliche Aspekte damit der Traum vom eigenen Unternehmen kein Traum bleibt.

Tipps zur Unternehmensgründung / Pictuture Factory – Fotolia.com
Tipps zur Unternehmensgründung / Pictuture Factory – Fotolia.com

Der eigene Chef sein und die eigenen Träume wahr werden lassen. Das möchte fast jeder zweite Deutsche, 47 Prozent. Nur jeder fünfte wagt allerdings diesen Schritt. (Daten:  Verband „Die jungen Unternehmer“). Dabei ist es kein Ding der Unmöglichkeit. Wenn Sie die folgenden Tipps berücksichtigen, kann fast nichts mehr schiefgehen.

1. Vision

Am Anfang steht die Vision, die Idee etwas Neues zu schaffen oder eine Marktlücke zu füllen.

2. Markt und Branche ergründen, Kontakte knüpfen

Der erste Schritt zur Realisierung besteht darin, sich ausgiebig über die Branche und ihren Stand auf dem Markt zu informieren. Dabei muss der Unternehmer auch in die Zukunft sehen können – nicht durch eine Kristallkugel, sondern er muss Trends einschätzen. Ferner ist es wichtig, bereits Kontakte zu potentiellen Kunden und Kooperationspartnern zu knüpfen.

3. Kenntnisse und Fertigkeiten

Besuchen Sie Kurse, Fortbildungen und Seminare, um sich Wissen anzueignen oder um ihre branchenspezifischen Kenntnisse und Fertigkeiten zu verbessern.

4. Businessplan und Finanzplan

Nun wird des konkret. Der Unternehmer tüftelt einen Businessplan und  Finanzplan. In dem Businessplan sollten sowohl die Ziele drin stehen (wo sehen  Sie sich in einem, in drei und in zehn Jahren), als auch die Ausgangslage und ihre Voraussetzungen. Zu letzteren zählen auch die Finanzen. Daher ist ein solider Finanzplan sehr wichtig. Er sollte Spielraum für unerwartete Eventualitäten enthalten. Bestimmt werden Sie nicht ohne Fremdfinanzierung auskommen. Diese sollte das angesparte Eigenkapital jedoch nicht überschreiten. Andernfalls  könnten Sie in Zukunft von Überschuldung bedroht sein. Außerdem sind die Kreditkonditionen besser, je niedriger die geliehene Summe ist und je mehr Sicherheiten Sie haben.  
Der Businessplan ist aber auch essentiell, sowohl für den Unternehmer selbst, als auch für die Finanzierung. Banken spielen nur mit, wenn der Plan Hand und Fuß hat.

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Falls Ihnen das alles zu komplex erscheint, können Sie einen Unternehmensberater hinzuziehen. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um einen geschützten Beruf. Also Vorsicht bei der Auswahl! Am besten lassen Sie sich Referenzen geben und kontaktieren die Unternehmer, welche die betreffende Person bereits betreut hat. 

4. Unternehmen anmelden 

Recherchieren, was zur Unternehmensanmeldung alles erforderlich ist: z.B. Anmeldung beim Finanzamt und beim Gewerbeamt sowie bei der Industrie und Handelskammer (IHK), Eintrag im Handelsregister, Einrichten eines Geschäftskontos etc. 

5. Versicherungsschutz

Neben der Absicherung durch ein Finanzpolster, sind auch einige Versicherung nicht unbedeutend. Da wären beispielsweise die Gewerbeversicherung, eine gute Rechtsschutzversicherung für den Betrieb, eine Betriebshaftpflicht etc.
Auch Sie selbst müssen geschützt sein. Nun sind sie nämlich nicht mehr durch den Arbeitgeber krankenversichert. Wenn es die finanzielle Lage erlaubt, können Sie über eine private Krankenversicherung nachdenken, oder zumindest über eine Zusatzversicherung. Letztere ist insbesondere für Zahnbehandlungen von Bedeutung. Auch die Pflegeversicherung und die Unfallversicherung durch den Arbeitgeber entfallen. Und wenn Sie mal krank werden sollten, müssen Sie den Ausfall alleine tragen. Daher ist eine umfassende Berufsunfähigkeitsversicherung essentiell. Letztendlich müssen sie auch selbst für ihren Lebensabend vorsorgen. Da empfiehlt es sich viele private Rentenversicherer zu vergleichen und auch über andere Formen der Altersvorsorge nachzudenken. Vieleicht über eine Kapitalanlage.

Voraussetzungen für das Unternehmertum

Mut, Risikobereitschaft, ein starker Wille und die Bereitschaft, für den eignen Traum hart zu arbeiten, sind unerlässlich für den Erfolg des Unternehmens. Das impliziert auch eine knappe Freizeit und ein gut geplantes Privatleben.