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30. August 2017 | Autor: SpIn

Trump will keine Transgender bei der US-Armee

Dank dem Pentagon dürfen Transmenschen, die bereits dem Militär dienen, jedoch weiterhin dabei bleiben. Zudem wird Trumps Aufnahmestopp geprüft.

Donald Trump speaking with supporters at a campaign rally at the Phoenix Convention Center in Phoenix, Arizona, 2016 / Gage Skidmore / CC BY-SA 2.0
Donald Trump speaking with supporters at a campaign rally at the Phoenix Convention Center in Phoenix, Arizona, 2016 / Gage Skidmore / CC BY-SA 2.0

Das Verbot für Transgender in der US-Armee sollte eigentlich Anfang Juli dieses Jahres aufgehoben werden. So hatte es zumindest Ex-Präsident Barak Obama vorgesehen. Doch sein Nachfolger, Donald Trump, hat diese Verfügung  rückgängig gemacht. Seiner Ansicht nach würden Transgender zu viel medizinischen Aufwand und Kosten verursachen. Außerdem betrachtet er sie als „Störung“ beim Militär. Immerhin überließ er dem Pentagon die Entscheidung, ob Transgender, die bereits in der Armee dienen, bleiben dürfen. Pentagonchef James Mattis hat heute, den 30.08.2017 entschieden, dass Transmenschen, die bereits beim Militär sind, nicht ihren Job verlieren. Schätzungen zufolge wären das 10.000 bis 15.000 Personen. Ferner hat er ein Expertengremium im Verteidigungsministerium beauftragt, welches Trumps Aufnahmestopp prüfen soll. Es solle danach entscheiden, was für das US-Militär am besten sei.