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21. Mai 2017 | Autor: Jennifer Gregorian

Trump bei den bösen Moslems

Wer Waffen verkaufen will, muss freundlich sein / Satire

Donald Trump, 2016 / Gage Skidmore / CC BY-SA 3.0
Donald Trump, 2016 / Gage Skidmore / CC BY-SA 3.0

US-Präsident Donald Trump war heute in Saudi-Arabien um einen Neustart der Beziehungen zur arabischen Welt einzuleiten. Mit 50 Regierungschefs aus muslimischen Ländern musste sich der Muslim Hater gut stellen. Eine Herausforderung! Und dann sagte er noch ganz pathetisch: „Der Kampf gegen den Extremismus ist der Kampf zwischen Gut und Böse nicht zwischen den Religionen.“ Sieht man davon ab, das Gut und Böse relativ sind (Faschismus und Sexismus sind für Trump gut, für viele Menschen jedoch böse), klingt das fast schon vernünftig. Zu vernünftig für den mächtigsten Strohkopf der Welt. Doch kurz darauf wurde er wieder er selbst:  Mit den Regierenden u. a. von Saudi-Arabien, Bahain und Katar ging es um Rüstungsgeschäfte. Also da liegt der Hund begraben! Deshalb will der Perückenfaschist nicht mit der arabischen Welt brechen, obwohl er Muslime hasst. Schließlich hat Amerika die schönsten und besten Waffen, so Trump, und diese sichern auch noch Arbeitsplätze. Tolle Sache! Den Arabern sollen sie hingegen Schutz vor Terroristen bieten. Ach so! ... Werden in den streng islamischen Staaten, wie u. a. Saudi-Arabien, nicht etwa Terroristen rangezüchtet und unterstützt? Das muss dem hellen Kopf entgangen sein. Oder es ist ihm egal, Hauptsache die verhassten Muselmänner kaufen seine tödlichen Spielsachen. König Salman ibn Abd al-Aziz weiß schon, was er mit dem erworbenen Gut anstellen wird. Sicher wird er sich damit nicht die Terroristen vom Leib halten. Schließlich handelt es sich um seine Brüder und Schwestern, pardon, nur Brüder oder allenfalls Brüder und Säugetiere. Stattdessen wird er im Jemen weiterhin Elend und Not zu verbreiten. Das macht Spaß!