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03. Juni 2017 | Autor: Jennifer Greg

Trump finanziert von der Kohle- und Fracking-Lobby - zum Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen

Glosse

„Amerika first“, koste es was es wolle. Das ist die Haltung des national-faschistischen Despoten. Wie Trump mit einer Mischung aus Faschismus und unlauteren Machenschaften die Welt ruiniert.  

Düsseldorf, Rosenmontag 2016, politische Karnevalswagen mit Donald Trump / Urheber: Kürschner / public domain
Düsseldorf, Rosenmontag 2016, politische Karnevalswagen mit Donald Trump / Urheber: Kürschner / public domain

„Klimawandel, was ist das?“ „Nie gehört?“ „Eine bloße Erfindung, um Nationalstaaten wirtschaftlich zu schwächen.“ Diese und ähnliche Aussagen dürften allgemein bekannt sein. Rechtsextreme aller Couleur verwenden sie. Paradoxer Weise predigen sie, neben der „nach mir die Sintflut“-Haltung, die unkontrollierte Vermehrung der weißen „Herrenrasse“. Dass die frisch produzierten Sprösslinge bald nicht mehr ohne Gasmaske das Haus verlassen können, ist nebensächlich. Bzw. das dauert noch eine Weile; und bis dahin ist zumindest die Unterdrückung des „schönen“, „schwachen“ Geschlechts durch die Massenreproduktion gewährleistet.
Würde Donald Trump sich nicht dieser Meinung anschließen, müsste man sich um ihn sorgen. Für einen aufrechten Rechten, oder in dem Fall, einem Rechten mit aufrechtem Toupet, ziemt sich nichts anderes. Da hilft es auch nichts, wenn die anderen Staaten den USA Abstriche beim Erreichen der Klimaziele gestatten.


Neben der Faschoehre gibt es aber noch einen Grund für Trumps Austritt aus dem Klimaabkommen: Die Kohle- und Fracking-Lobby hat dem mächtigsten Klimawandelleugner der Welt erst in seine Position verholfen. Natürlich nicht allein, Putin und US-Rechtsradikale haben natürlich kräftig mitgeholfen. Aber um die geht es jetzt nicht. Jedenfalls musste Trump seine Wahlversprechen gegenüber den zerstörerischen Industrien einlösen. Darauf hat ihn auch sein enger Vertrauter und Berater, Steve Bennon, festgenagelt. Dieser sowie Beschäftigte der Kohle- und Fracking-Industrie und selbstverständlich ein Großteil der Rechtsextremen dürften seine Haltung feiern. Bei allen, die nichts mit Kohle und Fracking am Hut haben und auch nicht rechtsextrem sind, dürfte sich das Trumpeltier unbeliebt gemacht haben. Was heißt hier Kohle, Fracking und rechtsextrem? Es dürfte bei allen anecken, die noch mindestens eine voll intakte Gehirnzelle haben. Und das ist gut so! Also, es ist gut für den Fortbestand der parasitären Spezies auf dem blauen Planeten. Schlecht ist das Ganze für das internationale Image der Vereinigten Staaten. Aber das kann eh nicht mehr weit sinken. Oder? Schlimmer geht immer!