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12. Juni 2018 | Autor: Jennifer Gregorian

Trumps Vorliebe für Diktatoren

Bei seiner Reise nach Singapur entdeckte US-Präsident Donald Trump seine Sympathie für Kim Jong-un. Schließlich sind die beiden Narzissten sich sehr ähnlich. Generell hat Trump eine Vorliebe für Diktatoren, so auch für Wladimir Wladimirowitsch Putin. Diese ist aber nicht allein in durch seine narzisstische Selbstspiegelung begründet ...

Neulich besuchte der US-Präsident Donald Trump seinen Kontrahenten Kim Jong-un. „Eine großartige Persönlichkeit“ soll Nordkoreas Diktator sein, der seinen Onkel hinrichten ließ, dass Volk hungern lässt und seine Macht auf despotische Weise ausspielt. Aber besser so, als wenn die beiden Narzissten sich in den Haaren, bzw. in den Perücken, haben und die Welt vor einer atomaren Bedrohung steht. 

Trump mag Diktatoren, daher auch seine Sympathie für Wladimir Wladimirowitsch Putin, der ihm auch zum Wahlsieg verholfen hat. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan könnte Trump auch gefallen, wären da nicht grundlegende, langjährige Differenzen. Aber darauf gehen wir an dieser Stelle nicht ein. 

Trumps Vorliebe für Diktatoren ist aber nicht allein in der narzisstischen Selbstspiegelung begründet. Ihm ist Europa ein Dorn im Auge, vor allem der wirtschaftliche Erfolg der EU. Daher ist er sehr an deren Spaltung interessiert, siehe Video!