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29. Mai 2017 | Autor: Jennifer Gregorian

Terror-Einsatzübungen in Kliniken

Mediziner fordern Terror-Einsatzübungen in Kliniken. Die sind zwar teuer, aber nicht so kostspielig, als wenn die Bundesregierung die Kooperation mit Terrorstaaten aufgeben würde.

Krankenhau / Martina Roell / CC BY-SA 2.0
Krankenhau / Martina Roell / CC BY-SA 2.0

Neben Unterrichtungen und Brettspielen soll das Personal mindestens einmal pro Jahr einen realen Notfall durchspielen. Das sei zwar aufwendig und teuer, könne aber bei einem tatsächlichen Terroranschlag Leben retten. Israel hat dieses Drama bereits erlebt. In Deutschland ist es auch nicht unwahrscheinlich. In solch einem Fall ist die Situation mit der in Kriegsgebieten vergleichbar. Menschen sterben meistens, da sie verbluten und jede Hilfe zu spät kommt. Dem könne man vorbeugen. Ferner wünschen Mediziner bessere Sicherheitsvorkehrungen. Terroristen würden sich nämlich häufig als Patienten in Kliniken einschleusen. Daher solle man die Patienten vorab scannen. Auch das wäre teuer, jedoch sinnvoll. Noch sinnvoller wäre es, dem Terror den Geldhahn zuzudrehen. Doch unsere Politiker setzen die Einnahmen aus den Rüstungsexporten und den weiteren Deals mit Terrorstaaten vor Menschenleben. Da wäre es doch das Mindeste, etwas Kohle für diese Übungen locker zu machen. Ob das geschieht, ist allerdings fraglich.