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10. September 2018 | Autor: SpIn

Das große Sterben im Mittelmeer

Bootsflüchtlinge mit einem sich nähernden Schiff der spanischen Küstenwache / CC BY 2.0 / https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/
Bootsflüchtlinge mit einem sich nähernden Schiff der spanischen Küstenwache / CC BY 2.0 / https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/



Das Sterben im Mittelmeer geht weiter, während NGO an ihrer Arbeit gehindert und kriminalisiert werden. Wieder einmal sind 100 Menschen vor der Küste Libyens ertrunken. Seit 2014 sind bereits 1700 Flüchtlinge ertrunken. 1500 waren es allein in diesem Jahr. Die meisten kamen im Juni und Juli ums Leben, obwohl weniger die Reise antraten. In dieser Zeit wurde massiv Druck ausgeübt auf alle ehrenamtlichen Helfer. Zudem gab es keine staatlichen Hilfsmaßnahmen. Im Gegenteil: Italiens Regierung hat Schiffsführern privater Hilfsorganisationen verboten, an den Landesküsten anzulegen. Zwischen 2013 -14 hat Italien mit dem Projekt Mare Nostrum 150 000 Menschen gerettet. Danach hat es die Aktion gestoppt, da es keinerlei Unterstützung aus der EU gab.