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02. Dezember 2017 | Autor: Jennifer Gregorian

Rentner und Kranke als Investitionskapital

Was erst mal makaber klingt, ist im Prinzip keine so schlechte Sache. Anleger – seit geraumer Zeit auch Kleinanleger – investieren in Pflegeheime und Seniorenresidenzen. Angesichts der alternden Gesellschaft leisten sie damit einen wertvollen Beitrag. Zugleich investieren sie einen lukrativen Markt mit Zukunft. Allerdings hat der auch seine Fallstricken. Mehr dazu im folgenden Beitrag:

Rentner / mh-werbedesign / Fotolia.com
Rentner / mh-werbedesign / Fotolia.com

Einst haben nur Großkonzerne, wie u. a. Banken und Versicherungen, in Pflege- und Seniorenimmobilien investiert. Aufgrund der steigenden Nachfrage an Heim- und Pflegeplätzen setzen die Branchen aber seit einigen Jahren auch auf Kleinanleger. Dabei werden die Betreffenden Komplexe in einzelne Appartements aufgeteilt, die zum Verkauf freigeben werden. Ein Zimmer in einem Seniorenwohnheim ist selbst für einen Mittelschichtler erschwinglich. Abgesehen von dem guten Zweck, erzielen Investoren auch eine ansehnliche Rendite, ohne viel Aufwand.

Seniorenimmobilie und Pflegeimmobilie – die Vorzüge:

  • Sicherheit: Die Mietrendite ist garantiert. Dazu wird der Bedarf an Plätzen in Seniorenheimen sowie in Pflegeheimen dank des demographischen Wandels in den kommenden 30 Jharen nicht einreichen – im Gegenteil: Er wird weiter steigen.

  • Wenig Verwaltungsaufwand: Die Verwaltung der entsprechenden Investitionsimmobilie kümmert sich bereits aus eigenem Interesse um Mietverträge, Sanierung, Instandhaltung etc.

  • Rendite: Wenn Sie sich keine überteuerte Immobilie andrehen lassen, sind die Erträge durchaus attraktiv. Sie erzielen im Schnitt fünf bis acht Prozent. Kein Vergleich zu Festgeldanlagen oder Sparbriefen mit ähnlicher Sicherheit.

  • Guter Zweck: Sie Menschen zu einem Platz in einem Senioren- oder Pflegeheim.

 

Seniorenimmobilie und Pflegeimmobilie – Risiken

Die ständig steigende Nachfrage hat auch ein wachsendes Angebot mit sich gebracht. Folglich tummeln sich viele schwarze Schafe auf dem Markt, die es erst mal zu eliminieren gilt. Haben sie eine Reihe seriöser Angebote ermittelt, empfiehlt es sich, sie auf Herz und Nieren zu prüfen und ihre Preise, Leistungen und Konditionen zu vergleichen. Hierbei ist Vorsicht geboten: Offerten für einzelne Kleinanleger sind oft kostspieliger als für Konzerne. Lassen Sie sich nicht linken. Falls Ihnen die Sache über den Kopf wächst, können Sie sich auch von einem Finanzberater helfen lassen. Im Anschluss an den Artikel finden Sie ein Formular, mit dessen Hilfe Sie einen Berater in Ihrer unmittelbaren Umgebung ausfindig machen können.