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24. April 2017 | Autor: Jennifer Gregorian

Ärzte verarschen Krankenkassen, um Schwule zu therapieren – das Business rollt

Es geht nicht um Pakistan, Jemen oder Saudi Arabien – mitten in Deutschland halten sich in breiten Schichten der Bevölkerung hartnäckige Vorurteile. Homophobe Mediziner haben daraus ein lukratives Geschäft gemacht. Alles fast legal und auf Kosten der gesetzlich Versicherten – ganz zu schweigen von den "therapierten" Homosexuellen.  

Umpolungstherapie von Homosexuellen sind zum einen nicht verboten. Die gesetzlichen Krankenkassen kümmern sich wenig um den Inhalt einer Therapie ihrer Versicherten. Zudem trixen viele Ärzte bei dem Befund. Einige der homophoben Mediziner rechnen ihren Hokuspokus wie eine Krebstherapie an. Alle Versicherungsnehmer zahlen dafür mit. Eine Garantie auf Erfolg gibt es dabei nicht. 

Wir leben in einem toleranten Land mit homosexuellen Politikern, Superstars und Spitzensportlern. Aber in breiten teilen der Bevölkerung halten sich hartnäckige Vorurteile. In dem Kontext kann man von Aberglauben reden. Für junge Menschen, die sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen, und in solch restriktiven Zusammenhängen aufwachsen müssen, ist es fatal.