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12. Dezember 2017 | Autor: Jennifer Gregorian

Was ist Ripple – die wesentlichen Infos zu einer einzigartigen Kryptowährung

Der Ripple Coin rangiert, gleich nach Ethereum und Bitcoin, auf dem dritten Platz der Top Five der Kryptowährungen. Dabei kostet ein XRP, der Coin von Ripple, gerade mal 50 Cent. Was es damit auf sich hat und was Ripple so besonders macht, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Ripple Coin / © Wit - Fotolia.com
Ripple Coin / © Wit - Fotolia.com




Bei Ripple handelt es sich um ein Open-Source-Protokoll für ein Zahlungsnetzwerk, über welches in Sekundenschnelle immense Summen an Kapital bewegt werden können. Die Idee zu dem Projekt stammt von Ryan Fugger. Die 2012 gegründete Softwarefirma, Ripple Labs, aus San Francisco (Kalifornien) hat sie aufgenommen und weiter entwickelt.

Ripple – das Projekt

Datenbank für Schuldscheine von Banken und Devisenmarkt

Bei dem Projekt soll noch ein Devisenhandel entstehen. Ferner verfügt Ripple über eine riesige Datenbank, in welcher Banken, Versicherungen und andere Finanzkonzerne gegenseitige Schuldscheine, die sogenannten IOUs, ablegen können. Somit werden bei Ripple künftig große Summen an Geld gelagert. Allerdings kann man hier noch nicht von Realgeld sprechen, da die Schulden ja noch nicht bezahlt sind.

Peer-to-Peer-Zahlungsnetzwerk und Echtzeit-Transaktionen großer Kapital-Volumen

Das Herzstück des Projekts ist ein offenes Peer-to-Peer-Zahlungsnetzwerk, bei dem alle Teilnehmer die die Handlungen der anderen nachvollziehen können. Hierbei wird auf Offenheit und Vertrauen gesetzt. Das genaue Gegenteil der anderen Krypto-Firmen, die stets auf Verschlüsselung setzen. Der wesentliche Vorteil des Bezahl-Netzwerkes ist allerdings, dass Transaktionen von großen Assets in Echtzeit vollzogen werden können. Damit stößt Ripple auf eine Marktlücke. Aktuell dauern, gerade internationale,Transaktionen großer Geldsummen mitunter mehrere Wochen. Auch ausländische Geschäftspartner müssen tagelang oder sogar wochenlang warten, bis ihr Geld ankommt. Das ist in der heutigen Zeit geradezu eine Zumutung. Dem will Ripple Abhilfe schaffen. Das Bezahl-Netzwerk ist noch nicht fertig ausgebaut und schon jetzt ist es möglich, Summen im Umfang des Maestro-Volumens zu bewegen.

Ripple – ein zukunftsträchtiges Projekt

Das Potential des Zahlungsnetzwerkes haben schon Banken und andere Konzerne erkannt, wie unter anderen Santander InnoVentures, Bitcoin Opportunity Fund, IDG Capital Partners, Seagate Technology, AME Cloud Ventures und ChinaRock Capital Management. Es beteiligen sich weitaus mehr Großkonzerne bei Ripple und künftig werden mit Sicherheit noch welche dazu kommen, vor allem Kreditinstitute. Diese müssen sich an die Anforderungen der Neuzeit anpassen, um auf dem Markt bestehen zu können. Aktuell haben sie noch das Monopol, da Bitcoins und Altcoins noch nicht in der Lage sind, den internationalen Zahlungsverkehr eingehend zu regeln. Aber langfristig müssen sie sich etwas überlegen. Bzw. das müssen sie nicht, denn Ripple hat bereits die Lösung ihres Problems.

 

Ripple – nicht alternativ und cool?

Bitcon, der Marktriese, war einst eine digitale Münze für Aluhutträger, die sich nicht mehr an dem verbrecherischen Bankensystem beteiligen wollten, welches, ihrer Ansicht nach, längst zusammengebrochen sein sollte. Später sprangen Multilevel-Marketer auf den Zug – gescheiterte Existenten die gierig über alles herfallen, was mal zu Geld werden könnte. Erst viel später, nachdem illegale Organisation diese Währung für ihre Geldwäsche entdeckt hatten und der Kurs nach oben schnellte, sind ernsthafte Investoren eingestiegen. Jedenfalls wollen die einfachen Bürger etwas Alternatives, etwas woran nicht so viel Blut klebt, wie an riesigen Konzernen der Finanzwirtschaft. Aber sind die neuen Währungen da wirklich besser? Ist es ethisch eher vertretbar, dort zu investieren? Bei den Offiziellen hat man seit jeher, Kriege, Waffenproduktion sowie Lieferung, Ausbeutung und Menschenhandel mit unterstützt. Man war quasi dazu gezwungen und ist es heute noch. Denn der Arbeitgeber zahlt nicht in das Bitcoin-Wallet und der Vermieter akzeptiert auch keinen Anteil eines Bitcoins. Mit Ethereum kann man keine Stromrechnung zahlen und mit Dash kein Brot kaufen. Aber zurück zum ethischen Aspekt: Baken finanzieren nicht nur Verbrechen. Sie ermöglichen es auch Mittelständlern, ein Haus zu kaufen. Oder Anlegern in Pflegeimmobilien oder soziale Projekte der Dritten Welt zu investieren. Es gibt auch viele positive Belange, die eben nicht durch kleine Beträge umsetzbar sind. Ohnehin sind Banken aus dem täglichen Wirtschaftsverkehr nicht wegzudenken. Kryptowährungen sind hierfür hingegen entbehrlich und eher zur Spekulation geeignet. Zudem werden mit den dezentralisierten Währungen Menschen-, Drogen- und Waffenhandel gewährleistet, ohne jegliche Kontrolle. Das ist die Schattenseite des Datenschutzes. Bei Dash kann nicht einmal das FBI die Transaktionen nachvollziehen, bei Bitcoin nur unter schwierigen Bedingungen. Wer also zum Beispiel in die beiden letztgenannten investiert und den Ripple Coin verschmäht, weil er nicht alternativ und cool ist, handelt scheinheilig. Aber die Entscheidung obliegt jedem einzelnen Anleger selbst.

 

XRP-Token – eine vielversprechende Investition

Natürlich hat Ripple auch eine Kryptowährung herausgebracht, den XRP. Wer noch keine XRP-Token im Wallet hat, sollte das schnell ändern (unsere Empfehlung, ohne Gewähr). Der Token rangiert gerade mal bei 50 Cent. Kürzlich hat er einen Aufwärtstrend von 0,26 Cent vollzogen. Wer da schon in XRP investiert hatte, durfte sich freuen. Und der Token hat potential, er wird weiter steigen. Schließlich steht dahinter ein vielversprechendes und nützliches Projekt. Außerdem stehen starke Partner hinter Ripple.
Ein weiteres Indiz, weshalb der XRP steigen wird, ist, dass er trotz seines aktuell niedrigen Preises im Portfolia aller namhaften Broker zu finden ist, wie u. a. IQoptions, 24option, eToro, BDSwiss und Plus500. Die nehmen nur Währungen ins Repertoire, die auch was taugen. Die anderen kleinen Kryptowährungen, wie NEO, NEM, Cardano, Hemp etc. kann man nur bei Krypto-Börsen handeln. Das soll nicht heißen, dass sie nicht rentabel wären. Diese Tatsache soll lediglich das Potential von dem Ripple Coin aufzeigen.