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12. September 2018 | Autor: SpIn

Pogromstimmung in Chemnitz

Die rechtsradikalen Ausschreitungen in Chemnitz sind schlimmer als anfangs vermutet: Neben "Sieg Heil"-Rufen, Flaschenwürfen und Hetzjagden soll es eine richtige Progromstimmung vorgeherrscht haben. Im Zuge derer wurde ein jüdisches Restaurant angegriffen. 

Screenshot Tagesschau:  Betreiber des jüdischen Restaurants Schalom in Chemnitz, das am 27.08.2018 in Chemnitz von Rechtsradikalen überfallen wurde.
Screenshot Tagesschau: Betreiber des jüdischen Restaurants Schalom in Chemnitz, das am 27.08.2018 in Chemnitz von Rechtsradikalen überfallen wurde.

Mit Sturmhauben und Steinen bewaffnet marodierte am 27. August 2018 eine Horde von über 100 Neonazis durch die Stadt. Sie machten Jagd auf mutmaßliche Ausländer. Im Zuge der Eskalationen griffen rund 20 Gewalttäter ein jüdisches Restaurant, mit Steinen, Flaschen und einem Stahlrohr an. Sie sollen "Hau ab aus Deutschland, Du Judensau!" gerufen haben. Der Inhaber des koscheren Lokals "Schalom"wurde durch einen Stein an der Schulter verletzt. Er hat bei der Polizei Anzeige erstattet. Das gesamte Ausmaß der Ausschreitungen ging u. a. aus einem Lagefilm der Polizei hervor, den Frontal 21 einsehen durfte.