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02. März 2018 | Autor: Pinkstinks

Pinkstinks vergibt Pinken Pudel an Hornbach und Sparkasse

Pinkstinks vergibt Pinken Pudel 2016 an Hornbach und Sparkasse
Pinkstinks vergibt Pinken Pudel 2016 an Hornbach und Sparkasse

Hamburg, den 2. März 2018 – Berliner Politik, Moderatorin Katja Eichinger und die Chefetagen der größten deutschen Werbeagenturen brachten den Glanz: Im Hamburger Schanzenviertel verlieh die junge Protestorganisation Pinkstinks gestern Abend den ersten deutschen Positivpreis für progressive Werbung. Die Jury um Pinkstinks-Chefin Stevie Schmiedel, Werbetexterin Sabine Cole (Loved, Hamburg), Chefredakteurin Stefanie Lohaus (Missy Magazine) und Geschäftsführer des Gesamtverbandes Kommunikationsagenturen, Ralf Nöcker, wählten Werbeanzeigen von Hornbach sowie der Sparkasse zu den Gewinnern des Pinken Pudels.

An Hornbach ging die kleine, pinke Trophäe vorrangig für ihr Video „Niemand hat gesagt, dass es einfach wird", in dem eine Frau mit einem Vorschlaghammer überholte Rollenanforderungen an Frauen zerschlägt. Zeitgleich würdigt die Jury Hornbachs Videos der vergangenen Jahre, in denen das Unternehmen mutig neue Geschlechterrollen zeigt. Die Sparkasse begeisterte die Jury mit einer männlichen Fee in einer bundesweiten Digitalwerbung. Die Fee wird in der Kampagne nicht ironisch oder satirisch kommentiert, es ist eine entspannte Darstellung eines Mannes in als traditionell weiblich gelesener Kleidung. „Beide Kampagnen sind in der Jetztzeit angekommen", lobt Stevie Schmiedel die Agenturen Heimat (Hornbach) sowie Preuss und Preuss (Sparkasse). „Man merkt, dass Hornbach Übung darin hat, ihre Baumarkt-Kunden zu verstehen und gleichzeitig mit ungesehenen Heldenfiguren herauszufordern. Das lässt sie mutiger denken und casten.", urteilt Werbeprofi Sabine Cole. Missy-Chefin Lohaus freut sich: „Die Preisträger zeigen, dass mit progressive Geschlechterrollen kreative, emotionale und witzige Werbung entstehen kann."


Von der Verleihung erhofft sich Pinkstinks eine Strahlwirkung in die mittelständische Werbung, die noch sehr viel mit Sexismus und überholten Geschlechtsrollenstereotypen arbeitet, wie ihr Projekt „Werbemelder.in" täglich aufzeigt. Aber auch in der Mainstream-Werbung ist noch Raum für Fortschritt: Lediglich sechs Einsendungen für Positivbeispiele erhielt der Pinke Pudel, während die Werbemelder.in in der gleichen Zeit 1000 Einsendungen bekam. Die parlamentarische Staatssekretärin Elke Ferner sowie Medienstaatsrätin Jana Schiedek (Hamburg) lobten das Engagement von Pinkstinks und appellierten an die anwesenden Agenturen (u.a. Scholz und Friends, Thjnk und andere), mutig und progressiv zu werben. Der Positivpreis soll nun Tradition und jedes Jahr verliehen werden. Sky Deutschland entwarf extra für diesen Preis noch eine Diversity-Kampagne für ihre Sendung Babylon Berlin: Erste Auswirkungen auf die Branche sind also schon zu beobachten.

Kontakt: Dr. Stevie Meriel Schmiedel, Geschäftsführerin Pinkstinks
Fon: 01736179894 E-Mail: stevie@pinkstinks.de

pinkstinks.de
pinker-pudel.de
werbemelder.in


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