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26. Dezember 2018 | Autor: Pinkstinks

Pinkstinks prämiert geschlechtergerechte Werbung

Pressemitteilung

Pinker Pudel, Auszeichnung von Pinkstinks
Pinker Pudel, Auszeichnung von Pinkstinks

Die Hamburger Protest- und Bildungsorganisation Pinkstinks ruft ab heute unter www.pinker-pudel.de zur Einsendung von Werbeanzeigen und -filmen auf, die mit Geschlechterklischees brechen und in diesem Sinne fortschrittlich werben. Vorschläge einsenden können Privatpersonen sowie Agenturen. Am 4. April 2019 soll dann zum zweiten Mal im Hamburger Schanzenviertel der „Pinke Pudel" verliehen werden, der deutsche Positivpreis für geschlechtergerechte Werbung. Der Preis ist die deutsche Version des „Gläsernen Löwen" des berühmten Werbefestivals von Cannes. Im vergangenen Jahr wurde die kleine pinke Trophäe an die Agentur Heimat Berlin verliehen, die für den Baumarkt Hornbach Geschlechterrollen zertrümmern ließ sowie an Preuss und Preuss Berlin, die für die Sparkasse einen Mann als sehr entspannte Fee inszenierten.

Der „Pinke Pudel", der 2018 vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wurde, wird 2019 von der Hamburger Behörde für Kultur und Medien finanziert. Prominent unterstützt wird der Preis von der Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes. Die Jury stellen der Gewinner des diesjährigen Deutschen Werbefilmpreises, Nils Schwemer von Iconoclast (Berlin), die prämierte Hamburger Werbetexterin Nina Puri, Head of Storytelling Sabine Cole (Loved / Thjnk, Hamburg) sowie Geschäftsführerin Dr. Stevie Meriel Schmiedel von Pinkstinks. 

Wie klischeehaft zu Weihnachten noch geworben wird zeigt Pinkstinks in ihrer aktuellen Kampagne, die ab dem 10.12.2018 in der Berliner Außenwerbung zu sehen sein wird: „Dieses Bild drückt die Absurdität aus, dass es 2018 noch immer hauptsächlich Frauen sind, die beim Backen und Putzen gezeigt werden. Sonst müssten wir nicht lachen, wenn uns ein normschöner Werbemann betroffen und genervt seine Haushalts-Belastung zu Weihnachten mitteilt.", erklärt Stevie Schmiedel. 

Obwohl in den sozialen Medien mittlerweile mehr diverse Werbung zu verzeichnen ist, ist Fernseh- und Außenwerbung nach wie vor stark klischeebesetzt: Frauen machen den Haushalt, Männer das Geld. Leider spiegelt das die Realität: Während wir in Deutschland weiterhin eine Gehaltsschere von 21% anführen, wird Care-Arbeit auch dort nach wie vor von Frauen erledigt, wo beide Eltern arbeiten gehen. Der Gläserne Löwe ist 2015 in Cannes eingeführt worden, weil – so Festival-Chef Philipp Thomas – Werbung Verantwortung für eine gerechte Welt trage. Mit dem Pinken Pudel winkt für jene, die für eine moderne Gesellschaft werben, eine bunte Party und ein humorig-freundlicher Preis. Unter den Einsendenden werden Tickets für die Verleihung in Hamburg verlost, zu der die größten deutschen Werbeagenturen und Prominente aus Politik, Presse und Unterhaltung geladen werden. 

Auch zur Gehaltsschere hat Pinkstinks ein Weihnachtsmotiv online: 

Beide Pinkstinks-Kampagnen sowie ein Pressebild zum Pinken Pudel können in Druckauflösung hier heruntergeladen und mit Verwendung der Credits genutzt werden: www.pinkstinks.de/pressefotos

Die Pinkstinks-Motive sind als Weihnachtskarten im Pinkstinks-Onlineshop erhältlich: www.pinkstinks.de/shop

Kontakt: Dr. Stevie Meriel Schmiedel, Geschäftsführerin Pinkstinks: stevie@pinkstinks.de, Tel: +49 173 6179894