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10. Februar 2018 | Autor: Jennifer Gregorian

Mining von Kryptowährungen

Oft hört man, dass Kryptowährungen wie Bitcoin, Dash, Verge, oder Siacoin gemint werden. Was bedeutet das?

ASICMiner ASIC-basiertes USB-Bitcoin-Mining-Gerät / Targaryen / CC BY-SA 3.0
ASICMiner ASIC-basiertes USB-Bitcoin-Mining-Gerät / Targaryen / CC BY-SA 3.0

Auch virtuelle Münzen kann man schüfen, bzw. minen. Allerdings funktioniert das anders als bei Gold oder Diamanten und erfüllt auch einen anderen Zweck.
Beim Mining von Kryptowährungen handelt es sich um die Berechnung von Zufallswerten (englisch: Hash) mit einem Algorithmus. Das Mining dient der Verifizierung von Transaktionen innerhalb der Blockchain mittels kryptographischer Verschlüsselungen. Kryptowährungen benötigen ein Ledger (laufendes Journal), das unveränderbar sein muss, da es dezentral gespeichert wird. Dadurch wird verhindert, dass virtuelles Geld doppelt ausgegeben wird. Das Ganze bedarf einer hohen Rechenleistung, da alle Kontenrechner der jeweiligen Kryptowährung dasselbe Ledger abspeichern müssen.
Es müssen jedoch nicht alle Kryptowährungen gemint werden. Mining betrifft nur dezentrale Bolockchain basierte Währungen. Zum Glück, denn Mining verbraucht Unmengen an Energie und ist eine Zumutung für die Umwelt. Daher wird bereits nach Lösungen geforscht.