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05. Juni 2018 | Autor: Jennifer Gregorian

Ist es kurz vor Schluss?

Merkels apokalyptische Implementierungen

Was will uns die Kanzlerin mit den Hinweisen auf den Augsburger Religionsfrieden sagen? Stehen wir vor einer Apokalypse? Wenn man die aktuellen Entwicklungen betrachtet, wird es offensichtlich: Die Zeichen für Europa stehen schlecht, sehr schlecht. 

Marodierende Soldaten. Sebastian Vrancx 1647, Deutsches Historisches Museum Berlin / anagoria / Gemeinfrei
Marodierende Soldaten. Sebastian Vrancx 1647, Deutsches Historisches Museum Berlin / anagoria / Gemeinfrei

In ihren Reden erwähnt Bundeskanzlerin Angela Merkel des Öfteren den Augsburger Religionsfrieden von 1555. Dieser beschreibt einen 60 jährigen Frieden zwischen Lutheranern und Katholiken, der dem Dreißigjährigen Krieg vorausging und das Heilige Römische Reich Deutscher Nation ins Unglück stürzte. Nach vielen Historikern eine der größten Katastrophen der deutschen Geschichte. Laut dem Magazin „Spiegel“ handle es sich um eine Warnung. Die Kanzlerin ist neben Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, fast die einzige demokratische Staatschefin Europas. Die EU zerfällt in nationalistische Einzelstaaten, mit faschistischen Tendenzen – wobei Tendenzen noch milde ausgedrückt ist, Beispiel Polen, Ungarn, Italien. Die Unterstützung durch die USA ist mit Donald Trump dahin. Bei den starken Differenzen mit Russlands Diktator Wladimir Wladimirowitsch Putin steht Merkel nun alleine da. 

Fassen wir zusammen: Europa zerfällt, überall entwickeln sich faschistoide kleine Diktaturen, die ihr eigenes Süppchen kochen. Folglich wird die EU als wirtschaftliche und wehrhafte Union zerbröckeln, während ihre Feinde sich einen und starken Rückhalt bekommen. ES steht nicht gut um die Zukunft Europas.