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09. September 2017 | Autor: Jennifer Gregorian

Mickrige Nazidemo

Die letzte "Merkel muss weg "-Demo vor der Bundestagswahl wegen Shitwetter schlecht besucht.

Satire

"Merkel muss weg "-Demo,  9. September 2017, Berlin
"Merkel muss weg "-Demo, 9. September 2017, Berlin

Keine 200 besorgten Wüteriche versammelten sich heute, am 9. September 2017, hinter dem Oktoberfest, am Washingtoner Platz, in Berlin. Da hetzt der trendige Asylkritiker lieber von zu Hause im Netz und WFD (Wir für Deutschland) oder WTF, kann erst mal bleiben, wo der Pfeffer wächst, schließlich pisst es draußen. Dabei war das doch die letzte Demo dieser Art vor der Wahl, wovon die Wüteriche sich einen klaren Endsieg erhoffen, sprich eine Mehrheit für die AfD und einen neuen Faschismus in Blau. Aber mit der Revolution können sie es nicht so ernst meinen, wenn schon paar Wölkchen sie dazu veranlassen, im Bett zu bleiben. Den pegidiotischen, identitären Angstwütern geht es viel zu gut: Schließlich haben sie ein Bett, ein Dach über dem Kopf (sowie ein Brett vor dem Kopf) und sogar fatalerweise Internet. Und was sie auf jeden Fall haben, ist Langeweile und viel zu viel Zeit. Um diese zu vertreiben, wollen sie gerne mal mit Flüchtlingen, pardon Invasoren, tauschen, die ja angeblich alles in den Arsch geschoben bekommen – von Merkel persönlich, versteht sich. Diese verzerrte Sichtweise kann aber nicht allein aus Langeweile entstehen, da müssen noch Mittelchen im Spiel sein, von denen Normaldenkende nichts ahnen. Oder macht etwa faschistische Propaganda high?