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04. Juli 2016 | Autor: Jennifer Gregorien

Die "Lügenpresse" - ein Instrument von rechts außen gegen die Pressefreiheit in Deutschland

Noch nie war die Pressefreiheit in der Bundesrepublik stärker verankert und noch nie war die deutsche Medienlandschaft vielfältiger. Was bewegt die Menschen ausgerechnet jetzt zum Protest?

Lügenpresse / © Marco2811 - Fotolia.com
Lügenpresse / © Marco2811 - Fotolia.com

Medienvertreter einiger großer Redaktionen haben sich getroffen, um über ihr Verschulden an dem Misstrauen zu diskutieren. Das kann aber nicht der Weg sein! Damit haben sie sich den Schuh angezogen. Die Falle der Rechtsradikalen ist somit zugeschnappt. Sie haben nicht nur erreicht, dass die Menschen sich von den Medien abkehren und nun empfänglich geworden sind für rechte Agitationen, sondern die Medien beginnen sich auch noch selbst in Frage zu stellen. Sicherlich werden Fehler begangen, und zwar nicht bloß Tippfehler - Irren ist menschlich! Aber das rechtfertigt noch lange keinen Generalverdacht. In rechten und vor allem in rechtsextremistischen Kreisen sind jedoch alle Medien in Verruf, die keine rechte Hetze publizieren. Das Ziel ist, dass die Menschen ihre "Informationen" nur noch aus Sezession, PI News, Kopp Verlag und dergleichen beziehen. Das haben sie zum Teil auch erreicht. Die Masse der "besorgten Bürger," plappert alle dubiosen Inhalte gebetsmühlenartig nach.

Folglich ist der Fehler nicht bei den Medien zu suchen, sondern bei einem Verfassungsschutz und einer Justiz, die auf dem rechten Auge blind sind und es zulassen, dass rechtsextreme die weltweit vielseitigste Pressevielfalt und die Pressefreiheit sabotieren. Das Misstrauen und die Anfeindungen gegen die deutsche Presse sind nämlich von rechts außen gesteuert, um das Land zu destabilisieren.

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