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13. Juni 2015 | Autor: SophiArticles

Internationaler Yoga-Tag – ein Siegeszug des Yoga

Befürworter des Yoga haben nun allen Grund zur Freude. Yoga steht jetzt auf dem Ehrenplatz, der ihm von Anbeginn zustand.

Yoga – mehr als Sport … // Photo: Sophia
Yoga – mehr als Sport … // Photo: Sophia

Dank der Initiative von Narendra Modi, dem indischen Premierminister haben die Vereinten Nationen den 21. Juni zum „Internationalen Yoga-Tag“ erklärt. Auf diese Weise bekommt Yoga die Aufmerksamkeit, die er verdient.

Einige Menschen vermuten, dass Narendra Modi, Politiker der Bharatiya Janata Party, Yoga als Propaganda für seine politischen Zwecke  benutzen würde. Zurzeit ist es jedoch nicht sinnvoll, auf Vermutungen einzugehen. Viel wichtiger ist es, unsere Konzentration auf die Bedeutung und den Vorteil des Yoga zu richten.

Der Begriff „Yoga“ stammt aus dem Sanskrit, und trägt die Bedeutung „Einheit und Harmonie". Yoga beinhaltet Atemtechniken, körperliche Übungen, Konzentrationsübungen und Meditation. Gleichzeitig schult er uns auf geistiger Ebene und schenkt uns tiefe innere Ruhe. In den letzteren Jahren hat sich ein „Yoga-Boom“ entwickelt, der uns den richtigen Einstieg zum Yoga erschwert. Im Yoga gibt es viele Arten, Stile, Varianten, Richtungen. Außerdem gibt es virtuelle Yoga-Studios, online Yoga-Studios, Yoga Reisen usw. In den westlichen Ländern wird Yoga oft als „Sport“ bezeichnet. Yoga ist aber viel mehr! Yoga ist eine Philosophie, die mehrere tausend Jahre alt ist, und eine positive, ganzheitliche Wirkung auf Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden des Menschen ausübt. Deshalb ist das Praktizieren von Yoga von Vorteil. Mein Einstieg in den Bereich des Yoga erfolgte mit Hatha Yoga. Die Lektüre des Buches „Autobiographie eines Yogi“ war der Anlass meines Wechsels zu Kriya Yoga, wo auch die “Einweihung“ in den II. Grad erfolgte. Diese praxisorientierte Übungstechnik wurde im Jahre 1924 von dem bekannten indischen Yogi Paramahansa Yogananda im Westen bekannt gemacht. Er gilt weltweit als einer der bedeutendsten geistigen Lehrer des 20. Jahrhunderts.


Empfehlenswert – nach meiner Erfahrung – ist das Praktizieren einer der klassischen Yoga-Arten (Raja Yoga, Jnana Yoga, Karma Yoga, Bhakti Yoga, Hatha Yoga und Kundalini Yoga), bevor die neuen Yoga-Arten (Business-Yoga, Lach-Yoga, Unterwasser-Yoga usw.) angegangen werden. Ab den 21. Juni 2015 gibt es vermehrt Gelegenheit dazu. Prüfstein für die geeignete Wahl des Yoga ist das Empfinden von tiefen inneren Frieden während der Yoga-Praktik, und danach das Anhalten von innerer Ruhe und Gelassenheit. Paramahansa Yogananda sagte dazu:

„Friede ist der erste Bote, der                                                                            
Sein Kommen ankündigt.                                                                                        
Dann verwandelt sich der Friede                                                                                      
in das strahlende Licht endloser Freude.“

Ein wenig Geduld sollten sich Yoga-Interessierte beim Testen der betreffenden Yoga-Arten/Richtung schon zugestehen, weil innerer Friede nicht „auf  Knopfdruck freigeschaltet“ werden kann.

Mit folgendem Zitat von Paramahansa Yogananda, gehen meine Herzensgrüße an alle Yoga-Befürworter, an alle Yoga-Praktizierende, an alle Yoga Interessierte: 

„ Ich will mich bemühen, jedem durch
freundliche, aufmerksame Handlungen                                                       
gefällig zu sein, und immer versuchen, alle                                             
Missverständnisse zu beseitigen, die ich                                                                 
bewusst oder unbewusst verursacht abe.“  

Namaste!

Autor: Sophia, gelernte Tanz-Soziotherapeutin & Approbierte Meditationslehrerin