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05. Dezember 2017 | Autor: Olkay Kaymaz

Infos rund ums Auto und Motorrad, Teile und Zubehör

Der Deutsche kann nicht ohne sein Auto. Es gehört längst zur Familie. Die Bindung zum Motorrad ist oft noch viel enger: Es hat den Status eines Freundes oder einer Freundin. Motorradfahren ist oftmals viel mehr als Hobby: ein Lifestyle. Damit Ihnen Ihre liebgewonnenen Fahrzeuge lange erhalten bleiben, empfiehlt es sich, sie gebührend zu pflegen und marode Teile stets rechtzeitig auszutauschen.

Autofahrerin / z3zo – Fotolia.com
Autofahrerin / z3zo – Fotolia.com

Pkw und Transporter sind beseelte Gebrauchsgegenstände. Mal eben die Oma nach einem Familienessen nach Hause bringen, die Kinder von der schule abholen oder einen Großeinkauf tätigen – das Fahrzeug ist ein nicht mehr wegzudenkendes Familienmitglied. Nicht nur seinetwegen sollten Sie es hegen und Pflegen. Die Neuanschaffung, wie eine mögliche Reparatur sind sehr kostspielig. Aber Geld ist hier fast schon nebensächlich. Schließlich geht es um die Sicherheit Ihrer Familie und nicht zuletzt um Ihre eigene Sicherheit. Damit sollten Sie nicht geizen. Außerdem ist es preiswerter, sich um die Instandhaltung des Fahrzeuges zu kümmern, als es vorzeitig auszutauschen.

Einige Tipps zur Instandhaltung des Fahrzeuges

Sommer- und Winterreifen

Die richtige Bereifung ist von zentraler Bedeutung. Wenn Sie beispielsweise bei Eisglätte und Schnee mit Sommerreifen unterwegs sind, haben Sie keine Haftung auf der Fahrbahn. Das kann aber auch schon bei Regen in kalten Jahreszeiten der Fall sein. Sie könnten von der Fahrbahn abkommen, in den Gegenverkehr geraten oder auf andere Weise einen schweren Unfall verursachen.
Gute Reifen sind nicht gerade billig, dafür halten sie dann paar Jahre. Bei bewusster Fahrweise haben die Reisen eine Lebensdauer von bis zu acht Jahren.

Unversehrte Felgen

Felgen haben, im Gegensatz zu Autoreifen, kein Ablaufdatum. Bei adäquater Behandlung können sie mehrere Jahrzehnte überstehen. Dennoch sollten Sie die Felgen Ihres Fahrzeuges hin und wieder auf Risse prüfen und gegebenenfalls auswechseln, gerade wenn sie schon etwas älter sind.

Motorölstand regelmäßig prüfen

Sie sollten es nicht versäumen, den Ölstand regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls Öl nachfüllen. Ist das Motoröl mal alle, während sie unterwegs sind, können Sie liegen bleiben. Sobald die rote Lampe aufleuchtet, ist bereits kurz vor 12. Lassen Sie es erst gar nicht soweit kommen. Bei zu niedrigem Motorölstand kann nämlich der  Ölfilm zwischen Kolben und Motorblockwand einreißen. In dem Kontext kann es zu dem sogenannten  Kolbenfresser kommen, wo anschließend alles undicht wird.


Sicherer Transport

Babyschale oder im Kindersitz für den sicheren Transport des Nachwuchses

Die lieben Kleinen sicher zu transportieren, sprich in einer altersgerechten, richtig angebrachten Babyschale oder einem entsprechenden Kindersitz, ist in Deutschland Pflicht. Somit können Kinder bei einem Unfall nicht aus dem Wagen oder irgendwo dagegen geschleudert werden.

Gepäckträger 

Der Gepäckträger auf dem Dach muss zu ihrem Fahrzeugtyp passen und fachgerecht angebracht. Auch die Ladung ist sicher zu befestigen. Es wäre eine Katastrophe, wenn Teile der Ladung oder gar der Gepäckträger selbst, sich auf der Autobahn oder der Landstraße lösen würden.

Anhänger

Anhänger sind eine praktische Angelegenheit, sei es für Umzüge, Entrümpelungen oder für den Urlaub. Mit einem PKW-Führerschein der Klasse B ist es Ihnen gestattet einen Anhänger zu fahren. Auch hierbei ist eine korrekte Anbringung das A und O. Auch sollte der Anhänger für andere Teilnehmer auf den ersten Blick sichtbar sein.

Motorradfahren als Lifestyle

Die Freiheit, wenn einem der Fahrtwind um die Ohren weht, ist unbeschreiblich. Motorradfahren ist ein Lifestyle. Neben all den schönen Aspekten, gibt es allerdings auch eine dunkle Seite: Motorradfahren ist hoch gefährlich. Motorradfahrer genießen nicht den gleichen Schutz wie Autofahrer, die sich immerhin noch in einem geschlossenen Raum befinden. Zudem sind sie für andere Verkehrsteilnehmer oft schwer erkennbar. Daher sind sowohl eine gute Bereifung, wie auch intakte Leuchten und vor allem hochwertige Schutzkleidung von zentraler Bedeutung. 


Für den Ernstfall gewappnet: Warnweste, Warndreieck,  Verbandskasten

Warnweste

Auch das Mitführen dieser „Accessoires“ ist in Deutschland Pflicht. Mit gutem Grund. Wenn Sie einen Unfall haben oder zu einem Unfall dazukommen, werden Ihnen diese Utensilien zugute kommen.
Es empfiehlt sich die Warnweste im Auto aufzubewahren, nicht etwa im Kofferraum. Sie muss im Ernstfall schnell greifbar sein. Wenn Sie aus dem Fahrzeug aussteigen, sind Sie nämlich durch die Reflektorstreifen für andere Fahrer sofort sichtbar. Das verlängert Ihre Lebenserwartung.

Warndreieck

Nachdem Sie die Warnweste angezogen haben, sollten Sie das Warndreieck aufstellen: innerorts in circa 50 Meter Entfernung vom Unfallort, auf einer Landstraße in circa 100 und auf der Autobahn in mindestens 200. Je nach Gegebenheiten (Kurve, Hang, Witterungsverhältnisse, …) empfehlen sich in manchen Situationen sogar bis zu 400 Meter.

Verbandskasten

Falls Personen, möglicherweise auch Sie selbst, bei dem Unfall verletzt worden sind, können Sie mit dem Verbandskasten die Erstversorgung bleisten, bis der Rettungswagen eintrifft.
Der Verbandskasten muss vollständig sein. Was darin enthalten sein muss, ist in der DIN 13164 „Erste-Hilfe-Material – Verbandskasten B“ festgelegt. Außerdem muss er immer up to date sein. Auf jedem Verbandskasten ist ein Datum. Sobald das abgelaufen ist, sollten Sie ihn austauschen.


Autozubehör ist folglich für alle Auto- und Motorradfahren essentiell. Es ist ratsam, sich frühzeitig damit zu befassen. So können Sie nicht nur Geld sparen, sondern unter Umständen Leben retten.

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