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26. August 2018 | Autor: SpIn

Identitäre Bewegung – 114 Straftaten

Scheinheilige Abgrenzung durch die AfD

Die Indentitäre Bwegung ist kriminell, gilt als rechtsextrem und wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Trotz inhaltlicher Übereinstimmungen und personeller Überschneidungen grenzt sich die AfD auf Bundesebene noch von ihr ab. 

Banner der Identitären Bewegung auf einer Demonstration der Alternative für Deutschland (AfD) in Geretsried / Metropolico.org - https://www.flickr.com/photos/95213174@N08/26368650740 / CC BY-SA 2.0 / https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/
Banner der Identitären Bewegung auf einer Demonstration der Alternative für Deutschland (AfD) in Geretsried / Metropolico.org - https://www.flickr.com/photos/95213174@N08/26368650740 / CC BY-SA 2.0 / https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Von April 2017 bis August 2018 hat die Identitäre Bewegung (IB) aus Deutschland 114 Straftaten begangen. Darunter waren u. a. Körperverletzung, Nötigung, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Volksverhetzung.Im Vorjahr waren es 74 Straftaten. Das gibg aus einer Kleinen Anfrage von Martina Renner, Abgeordnete der Linksfraktion, hervor. 

Das kriminelle Potential dieser rassistischen Bewegung wird deutlich, wenn man bedenkt, dass sie in Deutschland lediglich rund 500 Mitglieder führt. Die Identitäre Bewegung gilt als rechtsextrem und wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Auf Bundesebene gibt die AfD vor, sich von der IB zu distanzieren. Inhaltlich muss man allerdings die Unterschiede suchen. Personell gibt es auch viele Kooperationen und sogar zahlreiche Überschneidungen. AfD-Politiker Ralf Weber, aus Mecklenburg-Vorpommern, hat den ehrlichen Weg vorgeschlagen: Er will die Partei für die IB öffnen.