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04. Juni 2017 | Autor: Jennifer Gregorian

Globaler Friedensindex 2017

USA dank Trump auf dem Abwärtstrend, Deutschland stabil und Island nach wie vor Spitzenreiter. Zu den Hintergründen und weiteren Informationen.

Donald Trump speaking with supporters at a campaign rally at the Phoenix Convention Center in Phoenix, Arizona, 2016 / Gage Skidmore / CC BY-SA 2.0
Donald Trump speaking with supporters at a campaign rally at the Phoenix Convention Center in Phoenix, Arizona, 2016 / Gage Skidmore / CC BY-SA 2.0

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind seit Präsident Donald Trump alles andere als vereinigt. Dazu ist das Land auf dem Globalen Friedensindex um ganze 11 Plätze abgerutscht - der weltweit gravierendste Abstieg, der dazu in der Geschichte der USA einmalig ist. Ursächlich hierfür sind Repressionen des Trump-Regimes, insbesondere gegen Systemgegner, Muslime und Mexikaner; die massive Einschränkung der Pressefreiheit und die zunehmende Ungleichheit zwischen Arm und Reich. Aktuell belegen die Staaten Platz 114 von insgesamt 163.

Unverändert auf Platz eins rangiert Island - und das schon seit zehn Jahren. Neuseeland, Australien, Portugal und Dänemark nehmen ebenfalls eine hohe Position im globalen Sicherheitsranking ein. Den letzten Platz belegt erneut Syrien. Deutschland verweilt trotz steigender Terrorgefahr unverändert auf Platz 16. Die europäischen Nachbarstaaten sind ebenfalls aufgrund der Terrorgefahr sowie tatsächlicher Anschläge leicht abgerutscht.

Die Bilanz für 2017 ist jedoch positiv: Insgesamt ist die Welt ein wenig friedlicher geworden. 93 Staaten ist es gelungen, ihre Sicherheitslage zu verbessern.