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10. Mai 2016 | Autor: SpIn

Feuerversicherung

Die Feuerversicherung ist eine Sachversicherung, die durch Feuer entstandene Schäden erstattet. Je nach Police kommt die Versicherung u. a. für Feuerschäden durch Blitzeinschlag und/oder technische Defekte an Immobilien und Mobilien auf. Bei Brandstiftung übernehmen Versicherer nur dann die Verantwortung, wenn die Verursacher nicht dingfest gemacht werden können. Ein Prozentsatz der der Prämien wird In Deutschland und Österreich als Feuerschutzsteuer berechnet.
Die Feuerversicherung gehört zu den ältesten Versicherungssparten. Zu den ersten Anbietern gehören die 1623 gegründete „Tiegenhöfer Brandordnung“ und die „Hamburger Feuerkasse“, die 1676 entstand. Letztere ist auf Hamburger „Feuer-Kontrakts“ von 1591 zurückzuführen. Einst war sie eine Pflichtversicherung. Diese Pflicht wurde in der Bundesrepublik inzwischen aufgehoben.

Bis zum 1. Juli 1994 waren Feuerversicherungen In einigen Regionen Deutschlands staatliche Monopolversicherungen. Ein Exempel hierfür ist die Badische Feuerversicherung: Innerhalb ihres Wirkungsbereich waren alle Gebäude – nicht nur gegen Feuer, sondern gegen Elementarschäden jeglicher Art – abgesichert.