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06. Februar 2018 | Autor: Jennifer Gregorian

Die EZB strebt keine Regulierungen für Kryptowährungen an

Was bedeutet das für die Investoren?

In China, Indien und in Südkorea haben die Staaten hart durchgegriffen, was Kryptowährungen anbelangt. Das brachte die Kurse zum Fallen und jagte den Angstschweiß auf die Gesichter der Europäer. Nun dürfen sie sich entspannen. Oder?

Frankfurt am Main: Gebäudekomplex der Europäischen Zentralbank / Epizentrum / CC BY-SA 3.0
Frankfurt am Main: Gebäudekomplex der Europäischen Zentralbank / Epizentrum / CC BY-SA 3.0

Neulich verkündete die EZB, keine Regulierung für den Kryptomarkt in Europa vorzunehmen. Zumindest nicht in naher Zukunft. Eine Regulierung stünde zwar auf ihrer To-Do-Liste, allerdings so ziemlich an letzter Stelle. Klar, der Markt ist jung, überschaubar und die jeweiligen Landesgesetze sollten vorerst ausreichen. Dadurch ist zumindest sichergestellt, dass die Investoren ihre Steuern zahlen – das Wichtigste! Dass sie ihr ganzes Hab und Gut in den Sand setzen können, ist der EZB herzlich egal. Aber schließlich ist doch jeder für sich selbst verantwortlich und immer beklagen sich die Menschen über zu viel Bevormundung.

Europäischer Kryptomarkt ohne Regulierung

Was heißt das konkret? Es kann weiter gehen, wie bisher. Viele Anleger freuen sich. Sie hoffen auf satte Gewinne in den nächsten Jahren. Und die werden wieder möglich sein! Allerdings auch ebensolche Verluste. Zudem werden nach wie Fake-Firmen mit angeblichen ICOs Menschen um ihr Erspartes erleichtern. Es wird also jedem selbst überlassen sein, Scam auszusortieren und den wahren Wert hinter einem Projekt – unabhängig vom Kurs – zu ermitteln. Die Menschen müssen sich selbstständig mit der Materie befassen, viel lesen und Seminare besuchen. Sicher werden das nicht alle tun. Viele werden auf der Strecke bleiben, aber so ist eben der freie Markt.