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22. Oktober 2017 | Autor: Jennifer Gregorian

12.000 Menschen demonstrieren gegen den Einzug der AfD in den Bundestag

Über 80 Prozent der Deutschen haben keine Nazis gewählt. 12.000 von ihnen protestierte heute, den  22. Oktober 2017, vor dem Bundestag in Berlin gegen den baldigen Einzug der AfD.

Demo gegen den Einzug der AfD in den Bundestag / Berlin, 22.10.2017 / SpIn
Demo gegen den Einzug der AfD in den Bundestag / Berlin, 22.10.2017 / SpIn

Samstag, 22. Oktober 2017 – 12.000 Menschen, mit bunten Plakaten, Transpis und Luftballons, umzingeln den Bundestag. Es sind Menschen unterschiedlicher politischer Richtungen, mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund und und unterschiedlichen Interessen. Eine bunte Mischung, die eines eint: Die Ablehnung von Rassismus und Faschismus. Anlass der Aktion: Am 24. Oktober 2017 nehmen Rechtsextreme auf den Stühlen des Parlaments Platz. Das dürfte es in einer Demokratie nicht geben! Insbesondere, wenn man bedenkt, dass die Protagonisten mehrfach gegen das Grundgesetz verstoßen. Ironischer Weise bezeichnet die AfD die Demo als „Anschlag auf die Demokratie“.
Anschließend bewegt sich der Demonstrationszug Richtung Brandenburger Tor, wo auf einer Bühne Live-Musik gespielt wird. Die Sonne scheint, die Stimmung ist ausgelassen und die Menschen tanzen. Es ist eine riesige Party. Eine Party mit politischem Hintergrund. Noch darf man auf den Straßen feiern und protestieren. Wenn Jamaika scheitern und die AfD noch mehr Aufwind bekommen sollte, hat es sich ausgetanzt, dann ist es damit vorbei. Daher ist nun jeder Bürger, der keine faschistische Diktatur wünscht, aufgefordert, zu handeln.

Die Idee zur Demo hatte Ali Can. Der 23-jährige kurdische Alevite kam im Alter von 2 Jahren, mit sienen Eltern, nach Deutschland. Sie waren Flüchtlinge. Heute versteht sich der Lehramtstundent als Friedensaktivist. Er hat die Veranstaltung zusammen mit Avaaz, Campact und Breaking the Ice organisiert.

Impressionen von der Demonstration für Vielfalt, gegen den Einzug der AfD in den Bundestag / Fotos: SpIn

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Unterstützt wurde die Demonstration von: Liebe-statt-Hass, Kleiner 5, Aufstehen gegen Rassismus, Demokratie in Bewegung, DeutschPlus, Naturfreunde, LSVD, DGB, Liebe statt Hass, THE EUROPEAN MOMENT, Amadeu Antonio Stiftung, NOPEGIDA, PRO ASYL uvm.