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04. Januar 2018 | Autor: Jennifer Gregorian

CFD einfach erklärt

Was sind CFD's und wie funktionieren sie?

CFD sind hochriskante, spekulative Investments, die auf einem Hebelprinzip basieren. Sie erlauben selbst Kleinanlegern hohe Gewinne zu erzielen. Das Verlustrisiko ist aber ebenso hoch.

Hohe Gewinn- und Verlustchancen / © emiliodesign - Fotolia.com
Hohe Gewinn- und Verlustchancen / © emiliodesign - Fotolia.com

Contracts for Difference oder Differenzkontrakte (CFD) sind Derivate. Sie gehören zu den Over the Counter -Produkten (OTC), die nicht an der Börse gehandelt werden. Alle Abwicklungen werden direkt zwischen den Kunden und dem betreffenden Finanzdienstleister abgewickelt. Dieser sichert auch den Positionsüberhang (Exposure) – das heißt, er betreibt  "Hedging".

CFD sind Hebelprodukte – was bedeutet das?

Bei Hebelprodukten handelt es sich um Wertpapiere, die von einem Basiswert, zum Beispiel einer Aktie, abhängig sind. Für die Investoren ist das Wertpapier wesentlich preiswerter als der Basiswert. Somit können Menschen schon mit niedrigem Budget einsteigen. Gewinnt der Basiswert, auf welchen sie gesetzt haben, so können sie immense Rendite einfahren, die mehr als das zehnfache ihres Einsatzes betragen. Das gleiche gilt aber aich für den möglichen Verlust.

Basiswerte – was kann man mit CFD handeln?

Als Basiswerte können Aktien von Unternehmen, Leitzinsen von Staaten, Futures, Währungen, Edelmetalle und Rohstoffe fungieren. Die Auswahlmöglichkeiten an Basiswerten variiert mit den Anbietern. Folglich ist es ratsam, vorab das Angebot der Bank oder des Finanzinstitutes zu checken, mit welchem man kooperieren möchte. Wer Beispielsweise ein gutes Gepsür für Währungen hat, sollte einen Handelspartner aussuchen, bei welchem man auch auf Währungen spekulieren kann.


Ablauf des CFD-Handels

Investoren müssen für den CFD-Handel eine Sicherheit hinterlegen, die wird als  Margin bezeichnet. Sie beträgt 10 Prozent der Position. Die restlichen 90 Prozent stellt das entsprechende Finanzinstitut. Für das Halten offener Positionen über den Handelsschluss hinaus (Overnight) erhebt es  Ausgleichszahlungen.

Hohe Gewinnchancen, hohes Verlustrisiko

Wer mit CFD handelt, sollte sich im Vorfeld hinreichend Know-how aneignen. Zudem eignet sich diese Art des Investments nicht für blutige Anfänger. Außerdem braucht man starke Nerven.
Ferner empfiehlt es sich, nur Geld einzusetzen, welches man auch verlieren kann. Das heißt, nicht etwa die Miete, das Eigentumshaus, die Raten für das Auto usw. verspielen, sondern nur das Geld einsetzen, welches über ist. Denn selbst Erfahrung und ein hoher Wissensstand sind keine Garantie gegen Verluste.