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05. Januar 2018 | Autor: Jennifer Gregorian

Bitcoin.de – deutsch, sicher und man kann mit Euro einkaufen

Bitcoin.de ist die größte Bitcoin-Börse Europas und eine der wenigen, bei welcher welcher man Bitcoins und andere Kryprowährungen für Euros oder Dollar erwerben kann. Dazu werden ihre Kunden von einer  deutschen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft.

Bitcoin.de Startseite / SpIn
Bitcoin.de Startseite / SpIn

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Herford (Deutschland). Es ist weltweit der erste und bislang einzige Bitcoin-Marktplatz, dessen Bitcoin-Kundenbestände, von einer öffentlich-rechtlich bestellten deutschen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft werden. Die letzte Prüfung war am 4. September 2017. Eine weitere ist für September 2018 geplant. Bitcoin.de betreut  aktuell mehr als 430.000 Kunden aus Europa und darüber hinaus.

Bitcoins kaufen und minen

Auf der Plattform von Bitcoin.de, die recht übersichtlich gestaltet ist, können User Bitcoins kaufen und verkaufen. Dazu können noch einige wenige andere Kryptowährungen, wie Ethereum und Bitcoin Cash, gehandelt werden. Das ist herzlich wenig, aber schließlich handelt es sich um eine Bitcoin-Börse.
Bei Bitcoin.de kann man außerdem Coins zu minen. Das heißt, sie selbst zu erzeugen. Wer Bitcoin minen möchte, braucht einen speziell für diesen Zweck ausgestatteten Computer, auch unter der Bezeichnung Bitcoin Rig vorzufinden. Dazu wird ein  Bitcoin Client benötigt, der das Bitcoin Wallet verwaltet. User können aber auch ein Wallet auf der Plattform verwenden. immerhin ist es sicherer, die virtuelle Brieftasche zu Hause zu haben.

Höhere Sicherheit – das Wallet zu Hause und das Geld auf der Bank

Immer wieder erschütterten Horrormeldungen von gehackten Kryptobörsen die Finanzwelt. Bei Bitcoin.de sollte das nicht passieren: Mehr als 98 Prozent der Kundenportfolios werden nämlich offline veraltet. Die Gelder dieser Kunden befinden sich auf Bankkonten und sind dort über die Einlagensicherung geschützt.

Direkter Handel zwischen Käufer und Verkäufer

Bei Brokern sowie bei vielen anderen Exchanges und Börsen ist die jeweilige Plattform immer zwischengeschaltet. Nicht bei Bitcoin.de: Hier handeln Käufer und Verkäufer direkt miteinander. Das hat seine Vor- und Nachteile. Erfahrene Trader verkaufen Währungen, wenn sie teuer sind. Bei einem Broker müssen sie sich nicht darum kümmer, Käufer zu finden und dazu noch deren Seriosität zu prüfen. Sie müssen nur auf „Sell“ klicken. Den Rest macht der Broker oder die betreffende Börse. Der Service ist aber nicht billig. Wie überall, gibt es nichts umsonst. Der  direkte Handel, bei welchem die Plattform nur als Vermittler dient, ist entsprechend preiswerter.

Bitcoins gegen Fiatgeld – Bitcoin.de hat fast schon ein Monopol

Bei den meisten Kryptobörsen kann man nur mit Bitcoins und allenfalls noch mit Etherium traden. Folglich kommt Bitcoin.de fast schon ein Monopol zu: Als eine von wenigen Börsen, neben z. B. Coinbase und LiteBit.eu, erlaubt sie den Handel mit Euro und Dollar. Dazu befindet sich der Hauptsitz in Deutschland. Die Seite ist auf deutsch (man kann sie auch auf Englisch und andere Sprachen umstellen) und die Börse unterliegt deutschen Gesetzen.Das weckt bei Menschen aus dem DACH-Raum Vertrauen.  


Transaktionen auf Bitcoin.de

Die Marktplatzgebühr und die Transaktionsgebühren sind bei Bitcoin.de moderat. Allerdings braucht man für die Transfers viel Geduld. Bis das Geld zum Beispiel auf dem Konto des Verkäufers ist, kann es paar Tage dauern. In paar Tagen kann sich auf dem Kryptomatkt schon viel ändern. Die Sache macht das Traden nicht gerade einfacher. Konten einiger Banken, wie etwa der Norisbank, lassen sich erst gar nicht für den Handel verifizieren. Schneller und einfacher geht das Ganze für Kunden, die ein Konto bei der Fidor-Bank haben. Da erfolgt die Verifizierung sofort. Die Übertragung des Geldes zwischen Käufer und Verkäufer verläuft ebenfalls in Sekundenschnelle. Allerdings nicht immer. Bei manchen Trades kommt es zu Staus. Und auch ein neues Konto einzurichten, kann Wochen dauern, wenn viele Anfragen reinkommen. Aber das ist quasi die einzige Chance auf schnelle Handelswege und dazu ein Problem der Fidor-Bank und nicht von Bitcoin.de.
Es besteht zwar auch bei Brokern die Option, Bitcoins für Fiatgeld zu erwerben, aber dort sind die Gebühren noch höher. Hinzu kommt, dass Trader ihre Bitcoins bei einigen Brokern gar nicht transferieren können (nur Fiatgeld) und bei anderen nur gegen Hinterlassung einer Bürgschaft in der Höhe der ausgezahlten digitalen Münzen. Letzteres ist zum Beispiel bei IQ Option der Fall.
Ob Bitcoin.de zu empfehlen ist? Das spielt keine Rolle. Wer auf Kryptobörsen traden will, und aus dem deutschsprachigen Raum stammt kommt nicht dran vorbei. Das Gute an der Sache, es handelt sich um ein deutsches Unternehmen mit hohen Sicherheitsstandards, das dazu mit konventionellen Banken zusammen arbeitet.