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07. Dezember 2015 | Autor: SPIN

Berufsunfähigkeitszusatzversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann entweder als selbständige Versicherung oder als Zusatzversicherung zu anderen Versicherungen abgeschlossen werden. Diese wären:

  • die Risiko-Lebensversicherung bzw. Risikoversicherung,
  • die Kapitallebensversicherung,
  • die private Rentenversicherung,
  • die Basisrente,
  • eine Kombination mit einem Renten- oder Aktienfonds.

Schließt man die Berufsunfähigkeitsversicherung als selbstständige Versicherung (SBU) ab, bekommt man im Versicherungsfall eine Berufsunfähigkeitsrente.

Bei der Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ) ist häufig nur das Risiko der Zahlungsunfähigkeit im Falle von Berufsunfähigkeit versichert. Demnach sind die Versicherten während einer längeren Erkrankung von der Zahlung der Prämien für die entsprechende Hauptversicherung freigestellt. Der Berufschutz bleibt allerdings auf der Strecke. Nur bei wenigen Tarifen ist der Beruf mit abgesichert. Diese Verträge sind aber sehr kostspielig, da sie zwei Bereiche zugleich abdecken.
Ferner können sich nachteilige Wechselwirkungen ergeben: Wird z. B. während der Berufsunfähigkeit die Beitragszahlung zu einer Rentenversicherung eingestellt, läuft das Ganze auf Kosten des Sparanteils; oder der Berufschutz geht verloren, wenn die Versicherungsnehmer_innen sich den abgesparten Betrag vorzeitig auszahlen lassen. Kombinationsverträge sind überdies nachteilig, sobald Probleme mit den zuständigen Versicherern auftreten.