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16. August 2015 | Autor: SPIN

Beitragszahlung

Die Beitragszahlung zu einer Versicherung ist in der Regel unter den Begriffen Versicherungsbeitrag und Versicherungsprämie vorzufinden. Sie bezeichnet die finanzielle Gegenleistung für den Versicherungsschutz.

Der Versicherungsvertrag zwischen den Versicherungsgebern und den Versicherungsnehmern enthält alle Bestimmungen zur Fälligkeit und Höhe dieser Zahlung. In einigen Fällen sind diese Bedingungen nicht genau festgelegt, wodurch den Versicherten ein gewisser Entscheidungsspielraum zukommt. Hier gilt zu beachten, dass auch die Ansprüche gegen den Versicherer davon abhängen.
Die Beitragszahlung kann als Einmalbetrag ausgerichtet werden oder in Form mehrfacher regelmäßiger Zahlungen erfolgen. Ist die Beitragszahldauer kürzer als die Dauer der Versicherung spricht man von einer abgekürzten Beitragszahlung. Periodische Beiträge sind zumeist monatlich, halbjährlich oder jährlich fällig. Oft sind die häufiger zu entrichtenden periodischen Beiträge aufgrund des Unterjährigkeitsaufschlags höher. Dies begründet sich in der Bearbeitung der Zahlungsvorgänge und dem geringeren Zinsertrag. Den zusätzlich zu zahlenden Aufschlag nennt man Ratenzuschlag.

Die Höhe der Beitragszahlung für Versicherungen richtet sich zudem nach:

  • dem Leistungsumfang,
  • bei einigen Versicherungen, wie der Berufsunfähigkeitsversicherung, der Lebensversicherung oder der privaten Krankenversicherung nach persönlichen Aspekten der Versicherungsnehmer (Gesundheitszustand, Alter, Beruf etc.);
  • den Versicherungskonditionen
  • den Marktpreisen der Anbieter

Innerhalb der freien Marktwirtschaft variieren die Leistungen, Konditionen und Preise der Versicherer in nicht zu unterschätzendem Maße. Daher ist es immer sinnvoll, Informationen einzuholen sowie Produkt- und Anbieter-Vergleiche vor Vertragsabschluss vorzunehmen.