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30. August 2018 | Autor: Jennifer Gregorian

Doku über die Ausschreitungen in Chemnitz

Screenshot: Wer marschiert in Chemnitz? | Exakt | MDR
Screenshot: Wer marschiert in Chemnitz? | Exakt | MDR

Das Geschehen in Kürze: Am 26. August 2018 zogen Horden von Neonazis durch Chemnitz, zeigten den Hitlergruß und skandierten ausländerfeindliche Parolen. In dem Kontext kam es zu Zusammenrottungen und Hetzjagden gegen mutmaßliche Migranten. Anlass der Ausschreitungen war die Tötung eines Deutsch-Kubaners durch zwei Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak. Die beiden Tatverdächtigen, die mit Messern auf den 35-Jährigen einstachen, saßen schon kurz nach der Tat in Untersuchungshaft. Nach einem Dritten, der auch mit von der Partie gewesen sein soll, wird noch gefahndet. Der Ermordete hinterlässt Frau und Kind. Er hatte dunkle Hautfarbe und engagierte sich gegen Rassismus. Seine politische Ausrichtung bezeugen auch seine Frau und einer seiner besten Freunde. Sie verwehren sich durch die Instrumentalisierung der Tat durch die Nazis. Vergebens! Diese ließen und lassen sich nicht aufhalten: Die AfD rief kurz nach dem dramatischen Vorfall zu einem „Trauermarsch“ auf. Ebenso animierte sie zur Selbstjustiz, da der deutsche Staat seine Bürger angeblich nicht mehr schützen könne (obwohl derzeit die Tatverdächtigen bereits gefasst waren). Bei dem sogenannten „Trauermarsch“ und den darauffolgenden rechten Demos, waren stets Gewaltparolen und Drohungen zu vernehmen. Dazu wurden Migranten, Journalisten und SPDler angegriffen. 

Im folgenden finden Sie eine Reportage von MDR Investigativ über die Demo-Teilnehmer und Initiatoren sowie über deren politischen Hintergrund.