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11. Juni 2018 | Autor: SpIn

Al-Quds-Marsch 2018

Al-Quds-Tag 2018, in Berlin // SpIn
Al-Quds-Tag 2018, in Berlin // SpIn

Auch 2018 ließ der alljährliche Al-Quds-Marsch nicht auf sich warten. Nur die Teilnehmerzahl war geringer als erwartet, auch bei der Gegendemo. Rund 1600 Demonstranten hatten sich auf dem Adenauerplatz versammelt, um gegen die Israelpolitik und nicht nur dagegen zu demonstrieren, darunter eine Gruppe vollverschleierter Frauen. „Zionismus tötet“, stand auf einem Plakat. Ein anderes zeigte ein Bild von Ayatolla Chomeini. Der verstorbener iranische Revolutionsfüher, Ayatollah Chomeini hatte den  Al-Quds-Tag am Ende des Fastenmonats Ramadan ins Leben gerufen. Damit wollte er daran erinnern, dass Israel ausgerottet werden soll. Folglich richtet sich der Marsch nicht bloß gegen die Politik des Staates Israel, sondern gegen dessen Existenz. Das ist ganz im Sinne der Teilnehmer: Unter ihnen findet man Anhänger der Hamas, der Hisbollah und Rechtsextremisten. Trotz großer Empörung und zahlreicher Verbotsanträge findet die Demo jedes Jahr aufs Neue statt. Muslimische Gruppen tun sich schwer mit der Distanzierung, zum Teil aus Angst. Die Islamische Gemeinschaft der Schiitischen Gemeinden Deutschlands (IGS) hatte weniger Angst, als Sympathie für die Ausrichtung der Demonstration. Daher wich sie den Aufforderungen der Politik zur Distanzierung aus. Ihre Mitglieder waren zudem reichlich auf der Veranstaltung vertreten. Nur Fahnen verbrennen, zu Gewalt aufrufen und Zeichen von Terrororganisationen tragen durften die Demonstranten nicht. Das gab der Veranstalter noch eigens durch. 

Auf der anderen Seite standen mehrere hundert Gegendemonstranten mit Israel- und Regenbogenflaggen. Die Polizei trennte die beiden Gruppen. 

Ansichten vom Al-Quds-Tag 2018 in Berlin

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Gegendemo zum Al-Quds-Tag 2018 in Berlin

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